Interkulturelle Sensibilisierung für die Arbeit mit Geflüchteten

Die Arbeit mit Geflüchteten stellt Mitarbeitende in der Verwaltung vor vielfältige Herausforderungen. Unterschiede in kulturell basierten Werten, die Bedeutung von Erwerbsarbeit, der Umgang mit Behörden – viele Geflüchtete betreten unbekanntes Terrain, wenn sie mit Mitarbeitenden in Jobcentern oder in Leistungsabteilungen in Kontakt kommen.

Interkulturelles Training im Rahmen des Projektes "Interkulturelle Öffnung"

Die Arbeit mit Geflüchteten stellt Mitarbeitende in der Verwaltung vor vielfältige Herausforderungen. Unterschiede in kulturell basierten Werten, die Bedeutung von Erwerbsarbeit, der Umgang mit Behörden – viele Geflüchtete betreten unbekanntes Terrain, wenn sie mit Mitarbeitenden in Jobcentern oder in Leistungsabteilungen in Kontakt kommen.

Diakonie Schleswig

Auch auf die Mitarbeitenden kommen – neben der Sprachbarriere – viele kulturelle Herausforderungen zu. Verhaltensweisen der Geflüchteten, die in ihren Heimatländern geprägt sind, führen häufig zu Missverständnissen und Hindernissen, beispielsweise bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt.

Am 14. Dezember 2015 fand in Schleswig ein Training für diese Mitarbeitenden statt. Im Mittelpunkt des Trainings standen der Umgang mit kulturellen Unterschieden sowie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für die in den Herkunftsländern von Geflüchteten geltenden Wertesysteme und Kommunikationsstile.

Neben der Vermittlung von umfangreichen Informationen war das interaktiv gehaltene Training auch geprägt durch praktische Übungen, die den Wechsel von Kommunikationsstilen oder Perspektiven zum Thema hatten.

Das Training wurde durchgeführt im Rahmen des Projektes „Interkulturelle Öffnung“, in Trägerschaft des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein und als Teilprojekt des Netzwerks "Mehr Land in Sicht! - Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein". InterCultur war beauftragt das Training in diesem Rahmen durchzuführen.

Ziel des Projektes „Interkulturelle Öffnung“ ist es, in Kooperation mit Grundsicherungsstellen, Unternehmen und Bildungsträgern die Strukturen in Schleswig-Holstein interkulturell zu öffnen. Eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist oft durch fehlende Zielgruppenkompetenz der Arbeitsmarktakteure oder durch diskriminierende Rahmenbedingungen belastet. Daher soll durch die Arbeit des Projekts mittelbar eine verbesserte Erwerbsintegration von Flüchtingen und anderen Migrantinnen und Migranten erreicht werden.

Das Projekt „Interkulturelle Öffnung“ wird im Rahmen der ESF Integrationsrichtlinie Bund – Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Informationen unter:

www.hamburgasyl.de

www.mehrlandinsicht-sh.de

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