Dieses Jahr war es endlich wieder so weit: Die Mercator Go! Summer Academy ging erfolgreich in die zweite Runde. Unter dem Motto „Future Changemakers – Building Bridges for a shared future“ kamen 21 junge Menschen aus der ganzen Welt zusammen, um sich eine Woche lang mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und voneinander zu lernen.
Vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2026 setzten sich die Teilnehmenden an der Karlshochschule International University in Vorträgen und Workshops intensiv mit Themen rund um Internationale Beziehungen, Demokratie, Partizipation, Privilegien und Diversität auseinander.
Das Programm richtete sich unter anderem an Alumni von Mercator-Programmen, Studierende der Karlshochschule und anderer Universitäten sowie Berufseinsteiger:innen. Dabei kamen die diesjährigen Teilnehmenden aus den verschiedensten Regionen der Welt: Türkei, China, Argentinien, Russland, Somalia, Deutschland, Aserbaidschan, Thailand, Großbritannien, Nepal und Indien.
Den montägigen Auftakt machte die Trainerin Amandeep Saini-Egbers mit ihrem Workshop zu dem Thema Privileges and Powersharing. Dabei setzten sich die Teilnehmenden nicht nur mit ihren eigenen Privilegien auseinander, sondern lernten auch, diese in ihrer Rolle als Future Changemakers sensibel und verantwortungsvoll einzusetzen.
Als Teil der Projektleitung war Aman mit ihrer herzlichen und offenen Art außerdem die gesamte Woche über eine wichtige Ansprech- und Vertrauensperson.
Ab Dienstag starteten die morgendlichen Vorlesungen von Prof. Dr. Anthony Teitler zu dem Thema International Relations. Mit Schwerpunkten auf Realismus, Konstruktivismus, Feminismus und Postkolonialismus vermittelte er komplexe Inhalte anschaulich und regte mit seiner ansteckenden Energie zu lebhaften Diskussionen an.
Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden das Gelernte in abwechslungsreichen Workshops. Gemeinsam mit dem kreativen Kopf Thanakon Tiwawong setzten sich die Teilnehmenden dem Mittagstief entgegen und lernten anhand interaktiver und teils spielerischer Methoden neue Perspektiven auf Identität, Diversität und Zusammenarbeit kennen.
Am Mittwoch gab es zusätzlich noch einen Gastvortrag von Vanessa Mendoza Venier vom Impact Hub. Mithilfe verschiedener Praxisbeispiele zeigte sie die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und den Wert vielfältiger Perspektiven für die Entwicklung lokaler Communities auf.
Ein weiterer Gastbeitrag folgte am Freitag: Trainerin Rebeca Schröder Crespillo befasste sich mit den Themen interkulturelle Kompetenz und Kommunikation sowie dem konstruktiven Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen. Dabei verdeutlichte sie, welche zentrale Rolle diese Kompetenzen für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit spielen.
Im Anschluss gab Aman noch einen letzten Workshop, in welchem die Teilnehmenden gemeinsam auf die letzte Woche zurückblickten, und ihre Erfahrungen reflektierten.
Zum Abschluss der Academy standen am Samstag noch ein gemeinsamer Besuch im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), sowie ein von den FSJlerinnen der Karlshochschule Lara Herdrich und Claire Mann organisierter Stadtrundgang auf dem Programm. Abgerundet wurde die diesjährige Academy durch das Farewell Dinner und die feierliche Übergabe der Zertifikate.
Besonderer Dank geht an das Team Karls vor Ort: ohne die großartige Unterstützung von Angie Habermann-Jung, Lara und Claire wäre die diesjährige Academy nicht so reibungslos verlaufen.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei allen Kooperationspartner:innen, Trainer:innen, Dozierenden, den Teilnehmenden und dem InterCultur-Team, Aman, Laura und Nele, vor Ort.
Wir freuen uns auf nächstes Jahr!
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